Endspurt bei HEISS AUF LESEN!

Nur noch bis diesen Samstag, den 23.9., nehmen wir eure Losabschnitte für die gelesenen Bücher der Sommer-Leseclub-Aktion an! Dann geht es für uns ans Auswerten, Zählen, Geschenke bereithalten und das Abschlussfest vorbereiten. Wir sind sehr gespannt, wer dieses Jahr den Hauptpreis mit nach Hause nehmen kann. Aber ist wisst ja: Verlierer gibt es bei dieser Aktion keine - jedes Kind, das mindestens ein Buch der Aktion gelesen hat und den entsprechenden Losabschnitt abgegeben hat, bekommt eine „Belohnung“ fürs Mitmachen.
Bringt eure Eltern mit, wenn dann am 29.9. um 17 Uhr die Spannung in der Bücherei steigt und Herr Hagenlocher die Augen verbunden bekommt, um eure Lose zu ziehen! Wir drücken euch schon mal die Daumen!

Eine Bilderbuch-Empfehlung:
Oma, Onkel, Papa und Cousine (Joe Lyward, ab 5 Jahren)
Eine Familie, das sind Papa, Mama und Kinder. Und Oma und Opa natürlich. Die sagen zu Papa und Mama Sohn und Tochter und zu den Kindern Enkel. Ganz einfach. Aber dann gibt es noch Onkel und Tanten, es gibt Cousinen und Cousins, die von Mama und Papa aber Nichten und Neffen genannt werden. Und die sagen auch Oma und Opa zu Oma und Opa. Es gibt Schwiegermütter, Stiefväter und längst nicht jede Tante ist eine Schwester von Mama oder Papa...
Der kleine Protagonist in diesem minimalistisch illustrierten Bilderbuch setzt gemeinsam mit seinem Vater Stück für Stück das große Puzzle seiner Familie zusammen und findet sich am Ende fröhlich inmitten einer bunten Gemeinschaft großer und kleiner Menschen - und ganz besonders nah bei seinem Papa.

Eine Roman-Empfehlung:
Suleika öffnet die Augen (Gusel Jachina)
Die junge tatarische Bäuerin Suleika lebt mit ihrem viel älteren Mann und ihrer tyrannischen Schwiegermutter ein von schwerer Arbeit geprägtes Leben. Rechtlos ist sie ihrem Mann und den Schikanen ihrer Schwiegermutter ausgeliefert. Ihre Gedanken kreisen viel um die Gräber ihrer vier Töchter, die alle schon im Säuglingsalter gestorben sind. Als 1930 auch ihre Familie umgesiedelt werden soll, widersetzt sich ihr Mann den Soldaten und wird erschossen. Suleika macht sich ohne Familie auf den langen Weg nach Sibirien. Es folgt eine monatelange Odyssee in Viehwagons, bis endlich die wenigen Überlebenden einen abgelegenen Ort in der Taiga erreichen, an dem sie ihr Lager bauen. Suleika merkt auf der Fahrt, dass sie schwanger ist und bringt einen gesunden Jungen zu Welt. Trotz aller Entbehrungen gelingt es ihr, ihren Sohn am Leben zu halten. Fortan ist er der Mittelpunkt ihres Lebens und ihr wichtigstes Ziel ist, ihn zu beschützen und zu ernähren. Sie entwickelt Fertigkeiten, die ihr im Lager eine gewisse Unabhängigkeit und Selbständigkeit verschafften. Dinge, die sie in ihrem früheren Leben nicht kannte. Einerseits beleuchtet dieser gut erzählte Roman politische und gesellschaftliche Umwälzungen und ihre Auswirkungen auf jene Menschen, die ins Räderwerk der Geschichte geraten. Andererseits ist es die persönliche Geschichte einer mutigen, starken Frau, die sich von ihrer Abhängigkeit befreien und sich trotz der schwierigen Lebensumstände eine gewisse Eigenständigkeit erkämpften kann. Ein berührendes Debüt, das lange nachwirkt.

Bei uns ist was los!
Samstag, 23. September 2017:    Onleihe-Sprechstunde 10.00 bis 12.30 Uhr
Mittwoch, 27. September 2017:    Teilnahme am Elternabend Villa Sonnenschein

Öffnungszeiten:
Samstag, 23. September 2017:    10.00 bis 12.30 Uhr
Dienstag, 26. September 2017:    16.00 bis 18.30 Uhr
Mittwoch, 27. September 2017:    16.00 bis 18.30 Uhr